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Dread Disease Warum der Schwere-Krankheiten-Schutz keine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung ist

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Sprechen wir über Einkommensschutz, fällt schnell der Begriff Berufsunfähigkeitsversicherung.
Doch es gibt weitere Absicherungsformen, die einen Blick wert sind, etwa die Dread Disease, auch Schwere-Krankheiten-Schutz genannt.
Als Versicherungsmakler in Aschaffenburg ordnet die Hock & Seus GmbH dieses Produkt für Sie ein: Anders als die BU sieht die Dread Disease keine monatliche Rente vor, sondern eine einmalige Kapitalleistung bei Diagnose einer versicherten schweren Erkrankung.
Vorweggenommen sei das Ergebnis: Eine echte Alternative zur BU stellt die Dread Disease nach unserer Einschätzung nicht dar warum, erklären wir im Folgenden.

 

Was genau leistet eine Dread Disease?

Die Zahlen zeigen, wie relevant das Thema schwere Erkrankungen ist: In Deutschland erleiden jährlich knapp 270.000 Menschen einen Schlaganfall, davon 200.000 zum ersten Mal.
Rund 80 Prozent der Betroffenen sind über 60 Jahre alt, dennoch trifft es jährlich auch knapp 30.000 Menschen unter 55 Jahren.
Bis zu 40 Prozent aller Schlaganfallpatienten versterben innerhalb des ersten Jahres, nahezu alle Überlebenden sind dauerhaft auf Therapie, Hilfsmittel oder Pflege angewiesen.
Hinzu kommen etwa 300.000 Herzinfarkte pro Jahr sowie rund 500.000 Krebsneuerkrankungen.
Genau hier setzt die Dread Disease an: Mit Nachweis einer versicherten Krankheit zahlt der Versicherer eine vorab vereinbarte Summe aus.
Bei den meisten Anbietern endet der Versicherungsschutz danach.
Einige Gesellschaften wie die Canada Life mit ihrer Multi Pay Option oder die Nürnberger im Tarif Premium bieten inzwischen jedoch eine Weiterversicherung an

Welche Krankheiten sind versichert und wo liegen die Tücken?

Die meisten Versicherer decken dieselben schweren Krankheiten ab, wobei sich je nach Anbieter zwischen 50 und 80 versicherte Erkrankungen und Ereignisse finden lassen.
Wichtig zu wissen: Der Name „Dread Disease" trägt die Betonung bewusst auf „schwer".
Eine reine Krebsdiagnose etwa reicht meist nicht aus, oft sind organspezifische Mindeststadien, häufig ab Stadium T2 oder höher, Voraussetzung für eine Leistung.
Frühstadien sind in der Regel ausgeschlossen, wobei es hier Unterschiede zwischen den Anbietern gibt.
Ein Blick ins jeweilige Bedingungsheft ist daher unerlässlich, auch wenn dieser ohne medizinischen Hintergrund nicht immer leichtfällt.

Weitere Leistungsauslöser: Pflegebedürftigkeit und Erwerbsunfähigkeit

Neben den klassischen schweren Erkrankungen kennt die Dread Disease weitere Leistungsauslöser.
So sehen einige Versicherer eine Leistung bereits ab 3 von 6 ADL (Aktivitäten des täglichen Lebens) vor.
Die BarmeniaGothaer hingegen verlangt eine „dauerhafte" Pflegebedürftigkeit, definiert als voraussichtlich länger als drei Jahre bestehend, ohne ärztliche Aussicht auf Besserung, eine deutlich strengere Formulierung als anderen Anbietern.
Auch eine optionale Erwerbsunfähigkeits-Klausel bieten manche Gesellschaften an, wobei etwa die Canada Life ausdrücklich darauf hinweist, dass ihre Definition von der des Sozialgesetzbuchs abweicht.
Auch hier gilt: Die Ausgestaltung unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer erheblich, ein Vergleichsprogramm allein ersetzt nicht den Blick ins Bedingungswerk.

Fazit

Die Dread Disease stellt keine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung dar.
Ein entscheidender Punkt: Psychische Erkrankungen, die aktuell knapp 30 Prozent aller BU-Leistungsfälle ausmachen, sind bei der Dread Disease so gut wie nicht mitversichert.
Mit ihrer Einmalzahlung bei Diagnose schwerer Krankheiten ähnelt sie eher einem Pendant der privaten Unfallversicherung, dort die Krankheiten, hier die Unfälle.
Auch bei Gesundheitsprüfung und Beitragsberechnung zeigt sich meist keine wesentliche Erleichterung gegenüber der BU.
Sinnvoller erscheint die Dread Disease daher eher als Key Person-Absicherung für Unternehmen oder zur Absicherung einer Immobilienfinanzierung. Als Versicherungsmakler in Aschaffenburg beraten wir Sie gerne dazu, welche Form des Einkommensschutzes im individuellen Fall tatsächlich passt.

👉Buchen Sie hier einen Termin, um über eine Absicherung im Schwere-Krankheitsfall zu sprechen!

 

Für die Erstellung und Verbesserung von Bildern wurde KI verwendet.

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